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Warum natürlicher Honig ein Heilmittel ist

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Wir Griechen lieben Honig einfach, denn schon laut Mythologie verdanken die Götter ihm ihre Unsterblichkeit. Bereits in der antiken griechisch-römischen Heilkunst war die außergewöhnliche Kraft von Honig bekannt und geschätzt: Alexander den Großen bettete man laut Überlieferung auf Honig, damit sich sein Körper länger erhalte. In Griechenland war es außerdem Brauch, den Brautleuten während oder vor der Trauungszeremonie Honig mit Walnüssen oder Sesam als Symbol der Fruchtbarkeit und der ewigen Jugend zu überreichen.

Honig und Gesundheit

Noch heute ist Honig ein wichtiger Bestandteil von Diäten, die auf Gesundheit und Langlebigkeit abzielen. Integrierst du Honig in deine Ernährung, kräftigt das zunächst einmal dein Immunsystem, so heißt es. Seine facettenreiche, erwiesene Wirkungsvielfalt ist aber wesentlich mehr als das und genau deswegen hat der goldene Saft als Nahrungs- und Heilmittel bis heute überdauert. Denn Honig enthält verschiedenste Stoffe, wie unterschiedliche Zucker, Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und Enzyme, sodass man dem Naturprodukt nicht gerecht werden kann, wenn man nur die Einzelstoffe an sich betrachtet. Es ist vielmehr das Zusammenspiel.

Weißt du schon vom "externen Immunsystem" der Bienen?
 

Im Bienenstock findet man keinerlei Bakterien aufgrund des Schutzharzes, der von den ältesten Bienen gesammelt und im Bienenstock verbaut wird. Von Knospen und Rinden verschiedener Bäume wird die harzige Substanz zum Bienenstock gebracht und dort mit Wachs, Pollen und körpereigenen Enzymen weiterverarbeitet. So entsteht Propolis, der im Bienenstock gegen Pilze, Viren und Bakterien wirkt. Das Innere des Bienenstocks wird so steril und Bakterien oder Krankheiten haben keinerlei Chance.

Kretische Honigbienen

Was ist drin im Superfood Honig?

Honig besteht zwar zum Großteil aus Kohlenhydraten, ist aber nicht einfach nur eine simple Zuckerlösung. Das Entscheidende ist vor allem die Vielfältigkeit der Wirkstoffe und damit das Zusammenwirken der Einzelkomponenten - hin zu einer komplexen Wirkstruktur. Nun aber weg von dem wissenschaftlichen Sprech und hin zu den Fakten. Wir haben die unterschiedlichen Inhaltsstoffe zusammengefasst.

Traubenzucker und Wasser

Zu 80 % enthält Honig Traubenzucker (Glucose) und Fruchtzucker (Fructose). Die übrigen 20 % sind Wasser.

Inhibinen: Entzündungshemmende Wirkstoffe

Den Inhibinen, einer Gruppe entzündungshemmender Wirkstoffe, bestehend aus Enzymen, Harzen und Flavonoiden, wird die wohltuende Wirkung des Honigs zugeschrieben.

Antioxidantien: Gegen Schlaganfälle und Herzinfarkte

In Honig stecken viele wichtige Antioxidantien, unter anderem Phenole, Enzyme und Pflanzenstoffe wie bereits die oben genannten, zur Gruppe der Inhibinen gehörenden Flavonoide. Auch organische Säuren sind enthalten. Antioxidantien senken das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten. Auch wirken sie gegen einige Krebserkrankungen und können die Sehkraft begünstigen. Außerdem: Antioxidantien weiten die Arterien und senken somit den Blutdruck. So wird der Blutfluss zum Herzen verstärkt und Blutgerinnseln vorgebeugt, die schnell zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen können.

🍯 Good to know: Im Allgemeinen ist Honig frei von Fett und Risikostoffen wie Cholesterin oder Purinen. Er enthält zudem keine Ballaststoffe oder Proteine.

Was bringt der goldene Saft: Welche Leiden kann Honig eigentlich heilen?

Honig wird seit der Antike vielseitig eingesetzt. Seine Wirkweise wurde bereits von vielen Wissenschaftlern unter die Lupe genommen. Wir haben die gängigsten für dich zusammengefasst. Honig findet bis heute vor allem in der Volksmedizin Anwendung.

  • Wundheilung: Hier kommen die Inhibinen, die sogenannten Hemmstoffe, ins Spiel. Honig kann aufgrund dieser das Wachstum verschiedener Bakterien nachhaltig hemmen. Klinische Studien haben außerdem gezeigt, dass durch den Einsatz von Honig als Infektionshemmer bei großflächigen Wunden innerhalb von 3-6 Tagen eine bakteriologisch völlig sterile Wunde vorliegt. Normale Präparate können mit dieser Wirkungsweise nicht mithalten. Klingt fast nach einer zauberhaften, heilsamen Tinktur, oder?
  • Erkältungen und Bronchial-Erkrankungen: Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Erkältungskrankheiten. Die meisten kennen diese Wirkungsweise von Honig bereits aus Kindertagen. Ob im Tee oder die berühmte “Heiße Milch mit Honig” ist weit verbreitet. Du solltest Honig allerdings niemals über 40° erhitzen, sonst verliert er wichtige Nährstoffe.
  • Entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen: Schon lange hat sich die Medizin mit der Wirkung von Honig bei Magen-Darm-Erkrankungen befasst. Ergebnisse aus verschiedenen Studien haben gezeigt, dass bakteriell bedingte Erkrankungen wie beispielsweise Salmonellen durch die Behandlung mit Honig im Vergleich zu üblichen Behandlungsweisen verkürzt werden können.
  • Diabetes: Honig stärkt das Herz, da er sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirkt. Zu viel LDL-Cholesterin kann zu Arterienverkalkung oder Arterienverhärtung führen. Hierbei lagern sich unter anderem Blutfette in den Schlagadern ab. Dies löst im schlimmsten Fall Herzinfarkte oder Schlaganfälle aus. Honig kann den Anteil des "schlechten" LDL-Cholesterins senken und den Anteil des "guten" HDL-Cholesterins erheblich steigern. Er ist also gut für dein Herz-Kreislauf-System.

Hört sich gut an, oder? Das spricht doch alles für die wohltuende Wirkung von Honig für deine Gesundheit. Besonders wichtig ist nur, dass du auch qualitativ hochwertigen Honig zu dir nimmst, damit die erwartete Wirkung auch eintritt.

🐝 Fun Fact: In der pharmazeutischen Industrie findet Honig nach wie vor häufig Verwendung als eine Komponente in Hustensäften. 

Kretische Bienenvölker

Naturbelassenheit bestimmt Qualität

Du fragst dich: "Hm, ich dachte, Honig ist generell gesund?!" Jein, ob der Honig gesund ist und tatsächlich heilsam wirkt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Es kommt unter anderem auf die Umgebung der Bienenstöcke, die Fütterung des Bienenvolks, die Ernte und die Nachbehandlung an. 

Es ist eigentlich logisch und leicht nachzuvollziehen, denn grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Naturbelassenheit des Honigs davon abhängt, inwiefern die Imker in die natürlichen Prozesse der Honigproduktion eingreifen, beispielsweise in der Weiterverarbeitung. Wenn Honig erhitzt oder verdünnt wird, gehen die wertvollen Inhaltsstoffe verloren. Woran du naturbelassenen und damit gesunden Honig erkennst, haben wir dir noch einmal in einem Beitrag zusammengefasst!

Du bist, was du isst

Zusammenfassend ist also festzustellen, dass entsprechend hergestellter Honig ein völlig natürliches Lebensmittel ist und bleibt. Im Gegensatz zu anderen, täglich dem Körper zugeführten Lebensmitteln ist kretischer Honig beispielsweise vollkommen unbearbeitet und steht damit im Einklang mit der Natur. Je natürlicher und ausgewogener die Produkte sind, die wir zu uns nehmen, desto gesünder ist auch unser Körper und Organismus. Damit ist die tägliche Ration naturbelassener Honig auch heute noch Teil einer gesunden Ernährung. Als Verbraucher solltest du, wie gesagt, nur bei der Qualität des Honigs genauer hinschauen, um auf Nummer Sicher zu gehen. So kannst du dann das volle Wirkungspotenzial des Honigs ausschöpfen!

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